Leinsamen ist sehr, sehr gesund, denn seine Fettsäuren-Zusammensetzung senkt Entzündungsherde im Körper, was vor allem Rheuma-Patienen, Menschen mit Arthrose und anderen chronischen Schmerzzuständen (Fibromyalgie) zu schätzen wissen. Er schmeckt schön nussig, passt prima zu Müslis und ist perfekt für Salate und Kartoffeln.

Leinsamen gibt es in vielen Varianten zu kaufen. Das wichtigste ist, dass der Leinsamen Bio-Qualität hat. Bei der Frage, ob Du gemahlenen Leinsamen nehmen solltest oder Körner, empfehle ich Dir die Körner. Du musst sie zwar gründlicher kauen, aber bei gemahlenem Leinsamen zersetzt der Sauerstoff in der Luft die Fettsäuren und der Leinsamen wird ranzig. Erst merkst Du das nicht – später kannst Du es leider gut schmecken.

Nimm einen Löffel mehr auf Deinen Quark, Dein Müsli oder Deinen Salat und versuche, die Leinsamenkörnchen zu kauen. Denn nur “aufgebrochen” kann Dein Körper die Fettsäuren vollständig erschließen.

Ich gebe Leinsamen gerne in meinen “Super-Smoothie” … mit Ingwer, Honig, Zitrone, Leinsamen, etwas Karotte, Salat (KEINE rote Bete, kein Spinat wegen der darin enthaltenen Oxalsäure !!!) und ein paar Heidelbeeren. Da ist dann wirklich alles drin: Entzündungshemmer, Ballaststoffe, Vitamine und nochmals Ballaststoffe. Das vollständige Rezept findest Du auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Lecker-kochen-in-8-Wochen-108363144964969

Bei einigen Menschen hilft Leinsamen übrigens auch gut gegen Verstopfung. Wenn Du Leinsamen zwei, drei Stunden in Wasser einlegst, entwickelt er eine leicht schleimige Hülle, was gut für den Darm ist, der dadurch regelrecht von innen “gestreichelt” wird.

Was Du bei Leinsamen tun solltest: Bio-Qualität, ganze Körner – 2 EL / Tag, und in Wasser quellen lassen.

Was Du auch noch beachten solltest: Sobald Du Leinsamen erhitzt (z.B zum Backen von Brot oder Brötchen), zerstörst Du die wertvollen Fettsäuren. Deswegen ist es wichtig, dass Du Leinsamen “roh” verzehrst.